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Büronymus Beiträge

Jeden Monat tausend Euro:
Was würdest du tun?

„Wenn du gewinnst, musst du aber auf die Bühne springen.“ Pressesprecherin Vroni grinst. Ich stehe in einem zum Studio umfunktionierten Großraumbüro in Neukölln, umgeben von Kameras und Bildschirmen. Auf der Bühne vor mir werden gleich 132.000 Euro verschenkt – an irgendwen. Wie jeden Monat verlost ein Verein mehrere bedingungslose Grundeinkommen an registrierte Teilnehmer*innen. Heute bedeutet das: Elf Menschen werden einen Betrag von 1.000 Euro im Monat bekommen. Ein Jahr lang. Ohne jede Bedingung.

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Von den Bergen lernen

Erst mal ein lustiges Gedicht. Dann die nicht ganz so lustige Story dazu.

Die Bergkönigin

Wer schnauft und ächzt bergauf mit Not?
Es ist die Bergkönigin – schon jetzt halbtot.
Trotz Stütze durch der Stöcker zwei
Zieht jeder flugs an ihr vorbei.

Gazellengleich sieht sie die andern
Schon fast im Lauf nach oben wandern.
Nun ja, sie wusste vorher schon:
Es mangelt ihr an Kondition.

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Die ehrliche Bewerbung

Seien wir ehrlich: Der ganze Bewerbungszirkus ist wahnsinnig ineffektiv, oft frustrierend für beide Seiten und – was noch schlimmer ist – extremer Psychostress für die Bewerber*innen. Vor einiger Zeit führte ich mit Ardalan Ibrahim ein Interview darüber, wie es anders gehen kann.

Er ist nämlich seit vielen Jahren Bewerbungscoach in München und hat mir von seinen Erfahrungen aus der Praxis erzählt. Es war ein ganz erstaunliches Gespräch: Unter anderem schlug Ardalan vor, dass Bewerber*innen doch einfach in ihre Bewerbungen reinschreiben könnten, was genau sie suchen. Und Unternehmen in ihre Anzeigen genauso.

Aber es kam noch verrückter: Nach dem Interview teilte mir Ardalan mit, ich könne damit machen, was ich wolle.

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Das grüne Büro

Vor ein paar Jahren lektorierte ich ein Wahlprogramm der GRÜNEN. Das heißt, ich arbeitete es Wort für Wort durch. Und wie ich immer wieder feststellen muss, hat mich das nachhaltig geprägt. Vor allem fing ich an, die Klimakrise ernstzunehmen. Wenn das alles stimmt, dachte ich,…

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Stell dir vor, es ist Streik und keiner merkt’s

Eben erfuhr ich aus der Zeitung, dass es einen Warnstreik von 800 Banker*innen in Berlin gab. „Jede zweite Sparkassen-Filiale sei deshalb geschlossen geblieben“, heißt es im Artikel. Nun, ich habe es nicht gemerkt. Meine Sparkassenfiliale um die Ecke (und mit „um die Ecke“ meine ich…

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