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Büronymus Beiträge

Ahnungslos durch den Markt

Man sollte öfter mal auf der eigenen Festplatte stöbern. Vorhin habe ich zufällig ein kleines Juwel gefunden, das ich euch nicht vorenthalten will: Eine bislang unveröffentlichte Coverversion von “Atemlos durch die Nacht”, speziell für HORGs. 😀 Ich widme diesen Songtext allen, die (noch) in einer HORG feststecken. Viel Spaß!

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Brunch mit Annalena

Vor vielen Jahren hatte ich einen Traum. Es war einer von diesen Träumen, die man nicht vergisst. Ich bekam einen Anruf vom Secret Service (im Traum wundert man sich ja über nix): Die Bundeskanzlerin habe den Wunsch geäußert, sich mit normalen Menschen zu treffen, sie wolle mal wissen, wie sich das Volk so fühlt und über ein Losverfahren sei ich ausgewählt worden. Im echten Leben hätte ich mit “Haha, sehr witzig!” aufgelegt, aber im Traum sagte ich sofort zu.

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Augen auf bei der Branchenwahl

Neulich habe ich mich mit einer Nachbarin köstlich amüsiert. Wir haben Witze gerissen, ein Gag jagte den anderen. Irgendwie schien sie denselben Humor zu haben wie ich, einen sarkastischen Blick auf die Welt. Das passiert mir nicht so oft, um nicht zu sagen: so gut wie nie. Ich war verblüfft. Dann stellte sich heraus, dass sie früher beim Fernsehen war – genau wie ich. Ach, dachte ich, kiek an. Es gibt wohl so eine Art Branchenhumor.

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I bims, die Klimakatastrophe

Es sind gute Tage für Klimaaktivist:innen. So schlimm das auch alles ist, so sehr es mich mitnimmt zu sehen, wie Menschen alles verlieren, Flüchtlinge im eigenen Land werden, mit nichts als ihren Schlafanzügen auf dem Leib zu Nachbar:innen oder Verwandten flüchten müssen. Leute, die vor ein paar Tagen noch in ihrem Garten gewerkelt haben oder ihre Werkstatt renoviert haben, stehen vor dem Nichts. Auf eine perverse und verzweifelte Art gibt mir das Hochwasser dennoch Hoffnung: die Hoffnung, dass die Mehrheit der Menschen endlich begreift, was die Klimakatastrophe bedeutet.

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Landleben: Rin inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln

Eben laufe ich am Café nebenan vorbei. Davor sitzt eine Frau mit riesigen weißen Kopfhörern und telefoniert: “… die hat ein Grundstück direkt am Wald. Direkt am Wald! Riesengroß! Mit Hühnern!” Diese Frau ist wir alle. Ganz Berlin träumt von der Flucht aufs Land – wegen Corona noch mehr als ohnehin schon. Und tatsächlich, wer ein Grundstück außerhalb hat, konnte sich dort verschanzen und den “Lockdown” aussitzen.

(Epidemiologisch natürlich eine Katastrophe, da das Virus so im Umland verteilt wird, wo die medizinische Versorgung schlechter ist – aber menschlich verständlich.) Tatsächlich sind die Sommerhäuser der Oberschicht in Zeiten von Epidemien entstanden, wie ich neulich gelesen habe.

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Interview mit Melanie Paul: „Ich brenne fürs Unterrichten – nicht unbedingt für Statistik“

Wer Psychologie studiert, kommt an Statistik nicht vorbei. Bekanntlich hat mich ja schon mein erstes Statistik-Seminar nachhaltig verstört. Aber danach kam noch ein zweites – der Legende nach sollte es sogar einfacher sein als das erste. Als ich die Studienbriefe aufschlug, traf mich schier der Schlag: seitenweise Formeln, kaum Erklärungen.

Das Ganze war mal wieder von einem Mathematiker geschrieben, dem offensichtlich seine Leserschaft (darunter viele middle-aged women wie ich, deren Abi 30 Jahre her ist und die sich nicht mal mehr erinnern können, was ein verdammter |Betrag| ist) pupsegal ist. Da ich ja selber Verständlichkeit unterrichte, macht mich das immer total fuchsig, wenn jemand es einfach nicht nötig hat, auf seine Zielgruppe einzugehen.

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Habemus E-Bike

Hurra, ich hab ein E-Bike! Es war gar nicht so einfach, eins zu finden. Das lag vor allem daran, dass ich überhaupt nicht wusste, was ich wollte. Früher bin ich – wenn überhaupt – Citybike gefahren und der tägliche Anblick der radelnden Prenzlmütter mit Weidenkorb und Blümchenkette am Lenker tat wohl ein Übriges, hehe. Daneben kannte ich nur Hollandräder – also dachte ich, eines davon würde schon zu mir passen. Aber das war ein Irrtum.

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Technikterror

Vielleicht werd ich einfach alt. Aber langsam macht mich dieser Technikterror wahnsinnig. Es fing an mit Facebook. Ich wollte damals gar nicht rein, aber Facebook schickte mir ständig E-Mails, in denen stand, wer von meinen Kontakten schon alles auf Facebook sei. (Eigentlich schon voll der penetrante Erstkontakt. Und woher kannten die überhaupt meine Kontakte? Haha.)

Dann kam mein erstes Fernstudium und da wir Studis über ganz Europa verstreut waren, schien es eine gute Idee zu sein, via Facebook in Kontakt zu bleiben. (Fun fact: Habe eigentlich zu niemandem aus dem Studium mehr Kontakt, leider. Dafür weiß ich genau, wo sie wann im Urlaub waren und wie alt ihre Kinder gerade sind. Is ja auch was.)

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Eine Frage der Ehre

Heute habe ich einen neuen Geschirrspüler bekommen. Das ist fantastisch, denn obwohl mir klar ist, dass wir alle in der Pandemie ganz andere Sorgen haben: Zwei Wochen ohne Geschirrspüler sind hart! Man glaubt gar nicht, was eine Frau und ein Kater so für Abwasch produzieren … 😀 Das neue Gerät ist besser als das alte, war günstig, wurde in schlappen drei Tagen geliefert, also alles tippitoppi – wenn da nicht die Handwerker wären.

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Es grünt so grün

Das Leben ist voller Überraschungen. Heute zum Beispiel bin ich überraschend Mitglied bei den GRÜNEN geworden. Und das kam so: Ich ging online und las, dass die Kanzlerkandidatin der GRÜNEN Annalena Baerbock heißt. Und das hat mich so umgehauen, dass ich sofort einen Mitgliedsantrag ausgefüllt habe. So kann’s kommen. 😉

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