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Blogroll

Was ich so lese in der Blogosphäre

Gestern Nacht im Taxi – Sascha Bors

Mein Lieblingsblog! Ich habe ja eine heimliche Faszination für Taxifahrer. Stammt wohl noch aus meiner Zeit als Fernsehjournalistin. Ich interview sie auch gern, wenn ich Fahrgast bin. Da hab ich schon die unglaublichsten Geschichten gehört – allein, wie sie zum Taxifahren gekommen sind. Geschweige denn, was sie alles mit ihren Fahrgästen erleben. Wie gut, dass es Sash gibt, der nicht nur Taxi fahren, sondern auch noch super darüber schreiben kann. Hut ab!

Toms Gedankenblog – Thomas Michl

Thomas bloggt und rebloggt Beiträge über die Arbeitswelt – oft geht es um neue Methoden und Techniken. Habe da schon einiges gelernt. Kanban und so. Besonders gefallen mir seine persönlichen Storys wie dieser Rant über ungebetene Ratschläge. Ach ja, und er mag Irland ganz gerne, glaube ich. 🙂 ).

ILWYC – Ardalan Ibrahim

Ardalan hab ich auf einem Wevent des intrinsify.me-Netzwerks kennengelernt. Ich hab eine Session von ihm besucht. Irgendwas mit einem Beziehungsdreieck. Täter, Opfer, Retter oder so? 😉 Da wusste ich aber noch nicht von seinem tollen Blog „In love with your company“, in dem er über die Beziehung von Unternehmen und ihren Mitarbeitern (oder wie er sie nennt: Mitunternehmern) schreibt. Und zwar so, wie man über eine menschliche Beziehung schreiben würde. Die das Arbeitsverhältnis ja ist. Ardalan schreibt mit dem Herzen – und das ist die einzig richtige Art zu schreiben.

Digitale Tanzformation – Robert Franken

Ein Feminist! Es gibt nicht so viele Männer, denen ich wirklich abnehme, dass sie die Perspektive von Frauen einnehmen und nachempfinden können. Robert Franken ist so einer. Außerdem muss ich wirklich jedes Mal über den Namen seines Blogs grinsen. Allein dafür schon: Danke! 😀 Robert macht sich Gedanken über unsere Gesellschaft und über die Arbeitswelt als ihr Spiegel: über Führung, Diversity, Gleichberechtigung. Als male feminist ist er in der charmanten Gesellschaft von Barack Obama und Justin Trudeau. Außerdem lässt er seinen Worten auch Taten folgen, z.B. bei www.we-are-panda.com. und Male Feminists Europe. Big love!

Kea schreibt (vorm. Hello Ms. Eve) – Kea von Garnier

Kea von Garnier trägt etwas in sich, das die Welt hören will. Sie ist sensibel und intelligent. Sie kann schreiben. Vor kurzem hat sich Kea aus der Interior-Design-Bloggerszene zurückgezogen und berichtet mehr aus ihrer Innenwelt. Ich liebe auch ihre Gedichte. Wenn Rilke eine Frau wäre und in unserer Zeit leben würde, würde er so schreiben.

Franzi Seibel – Franziska Seibel

Wenn ich mich durch andere Blogs klicke, vergeht mir schnell die Leselust. Frei nach Sokrates: „Wie viele Dinge es gibt, die mich nicht interessieren!“ Allzu oft sind die Texte auch noch schlecht geschrieben oder strotzen vor Rechtschreibfehlern. Bei Franzi hab ich mich sofort festgelesen. Ich mag es, wie sie ihre Innenansichten nach außen bringt. Das hat Qualität, das macht Freude. Feinste Sonntagslektüre! Besonders empfehle ich ihren Text über Introversion.

KScheib – Katrin Scheib

Katrin lebt und schreibt in Russland – und allein das ist für mich ein Grund, ihr Blog zu lesen. Nostalgie! Abgesehen davon, dass es wunderbar geschrieben ist. Mein absolutes Highlight ist der Artikel „Elf Polizisten müsst ihr sein“ über die Metropolizei. Es gibt so Situationen, die sind wie ein David-Lynch-Film und das war wohl so eine. Vor vielen Jahren hatte ich auch mal mit der Metropolizei zu tun, in einem Hinterzimmer in der Metrostation. Da standen die Jungs gerade alle im Unterhemd um einen Schreibtisch herum und brieten sich ein Spiegelei auf ner Kochplatte. Kannste dir nicht ausdenken. Russland halt. Grandios sind auch ihre Ausflüge ins sowjetische Design. Und natürlich der Putin der Woche!

 

PS: Wenn ein Blog stirbt, fliegt es von der Liste. So ist hier immer Bewegung.
Photo by Aperture Vintage on Unsplash
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