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Büronymus Beiträge

Eine Taxifahrt in Bangkok

Präambel: Ich war in Asien unterwegs und habe Euch drei Geschichten mitgebracht. Als Tourist ist man ja in der merkwürdigen Situation, dass alle um einen herum arbeiten, während man selbst ganz viel Zeit hat und Geld ausgibt. 🙂 In der ersten Folge geht es um Arbeit und Geld – und um Taxifahrer.

Ehrlich währt am längsten. So heißt es jedenfalls. In der Praxis erlebe ich leider oft, dass der Ehrliche am Ende dumm aus der Wäsche guckt. Deshalb erlaube ich mir ab und zu, dem Karma etwas in den Hintern zu treten. Eine gute Probe aufs Exempel ist für jeden Reisenden das Ein-Taxi-vom-Flughafen-in-die-Stadt-nehmen.

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Interview mit Chris Pyak: „Fast alle Personaler sind unfähig“

Büronymus: Chris, mit deiner Beratungsfirma Immigrant Spirit unterstützt du Expats dabei, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Warum hast du das zu deinem Thema gemacht?

Chris Pyak: Ich hab ein Herz für den Underdog, vielleicht, weil ich selbst aus einer Familie mit fünf Kindern komme und mich da immer durchsetzen musste. Aber auch, weil ich selbst gemerkt habe, wie unglaublich schwer es ist, sich im Ausland etwas aufzubauen. Ich habe ganz lange im Ausland gelebt, vor allem in Estland. Du kannst die Sprache nicht, hast keine Kontakte, kannst nur durch Leistung überzeugen. Das ist hart. Wenn es erst mal nicht klappt, fragt man sich: Liegt es an mir?

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Wie das Großraumbüro erfunden wurde

Dr. Teufel und Herr Beelzebub saßen schon seit einer Stunde im Konfi und brainstormten. Beiden tropfte der Schweiß von der Stirn. Und das lag nicht nur daran, dass die Heizung wie immer voll aufgedreht war. Aus Gewohnheit starrten sie auf die leere Wand – dahin, wo sonst die Powerpoint-Präsentation lief. Sie fühlten sich irgendwie … ausgebrannt. Das konnte doch nicht wahr sein, dass ihnen gerade im Geschäftsfeld Büro, ihrer absoluten Cashcow, nichts mehr einfiel.

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Und jetzt noch schnell die Welt retten

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, heißt es schon bei Goethe. Diese Botschaft habe ich mit der Muttermilch (oder spätestens mit der Schulmilch) aufgesogen. Ich war auf einer Russischschule, wo uns permanent eingeimpft wurde, dass wir auserwählten Steppkes, „die Elite“, einmal die Welt verbessern würden. Das war zumindest der Plan. Kam ja dann einiges dazwischen.

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