Wenn ich etwas besonders Ehrliches geschrieben (oder gesagt) habe, wie zum Beispiel hier über Selbstzweifel, bin ich total happy und stolz. Bis zum nächsten Morgen. Dann kommt die Reue: Wie konnte ich nur? Es bleibt ein maues Gefühl im Magen, eine Ahnung von: Verdammt, das war ZU ehrlich. Ich hab zu viel von mir preisgegeben. Ich hab Schwäche gezeigt. Das geht doch nicht! Das ist peinlich.
Es ist ein bisschen so, wie wenn ein Gesprächspartner überraschend anfängt zu heulen. Und dann sitzt man da und zu 80 oder 90 Prozent ist man voller Mitgefühl – aber die restlichen Prozent zischen leise: „Jetzt reiß dich mal zusammen, du Memme!“
Büronymus Beiträge
Update: Hier geht’s zum Spiel. 🙂
I’m in a dark place, Leute. Da ist das neue Jahr erst ein paar Stunden alt (und ich bin überaus entspannt, glamourös und in bester Gesellschaft rübergerutscht) – und jetzt sitze ich auf dem Sofa und zweifle. Aus ganzem Herzen. Denn mein Crowdfunding-Projekt „Kampf der Abteilungen“ fliegt nicht, wie es so schön heißt. Es läuft noch 9 Tage und erst 47 Spiele wurden vorbestellt. Und ähem – insgesamt 500 (in Worten: fünfhundert) Vorbestellungen würde es brauchen, damit die Gesamtsumme zusammenkommt. Nur dann wird das Spiel produziert.
Vor ein paar Jahren fing ich an, das jeweils kommende Jahr unter ein Motto zu stellen. Zuvor habe ich (wie viele Menschen) mir zum Jahreswechsel eine Liste mit guten Vorsätze überlegt. Diese Vorsätze hatten ein paar Nachteile:
6 KommentareEinen schönen 4. Advent wünsche ich Euch mit dem Wort zum Sonntag. 😉
2 KommentareAuf einem Treffen für Ehrenamtler begegnete mir schwache Führung. Sie heulte mir quasi ins Gesicht. OK, sie heulte nicht wirklich, aber sie jammerte ziemlich viel herum. Ich ging aus dem Treffen raus und war irgendwie wütend. Dabei waren doch alle total nett gewesen. Es dauerte eine Weile, dann wurde mir klar: Da führt niemand richtig! Die Auswirkungen sind verheerend, wie man vor Ort sehen konnte.
Daher hier ein paar Tipps, woran Ihr schwache Führung erkennt:

In Teil 1 dieses Beitrags hatte ich mich ja schon über Stellenanzeigen ausgelassen – mindestens genauso crazy sind allerdings Vorstellungsgespräche. Hat der Bewerber* ein solches ergattert, herrscht erst mal allgemeine Verunsicherung. Klar, man ist aufgeregt. Aber was noch schlimmer ist: Jede Menge selbsternannter Bewerbungstrainer und -experten drücken einem ihre nutzlosen Tipps auf, die meistens nur zu einem Resultat führen: dass der Bewerber vorgibt, ganz anders zu sein, als er eigentlich ist.

Update: Hier geht’s zum Spiel.
Liebe Büronymus-Gemeinde,
(an dieser salbungsvollen Anrede merkt Ihr schon: Das hier ist wichtig. 😉 )
Ich habe mich vor einigen Monaten selbständig gemacht mit der Idee, diesen Blog über Menschen und Arbeit zu schreiben, um Leute zu unterhalten. Und auch, um dem einen oder anderen Impulse zu geben, sich aus ungesunden beruflichen Umständen zu befreien. Ich bin sehr happy, wie sich der/die/das Blog entwickelt hat. Und ich bin gespannt, wo die Reise hingehen wird.
Einen geruhsamen 3. Advent wünsche ich Euch mit der Video“lesung“ des meistgelesenen Büronymus-Beitrags ever, ever, ever:
Schreib einen KommentarHappy 2. Advent! Und wieder gibt es eine Büronymus-Video“lesung“, in der ich Euch locker-flockig erzähle, was in dem beliebten Blogbeitrag „11 Dinge, die große Unternehmen mit der DDR gemein haben“ drinsteht. Featuring: Kim Jong Un. Enjoy!
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