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Büronymus Beiträge

Umstruktu-ri-umstruktu-ra

„Wir übten mit aller Macht. Aber immer, wenn wir begannen, zusammengeschweißt zu werden, wurden wir umorganisiert.
Ich habe später gelernt, dass wir oft versuchen, neuen Verhältnissen durch Umorganisierung zu begegnen.
Es ist eine phantastische Methode. Sie erzeugt die Illusion des Fortschritts, wobei sie gleichzeitig Verwirrung schafft, die Effektivität mindert und demoralisierend wirkt.“

Caius Petronius, römischer Offizier in Köln 100 n.Chr.
Dieses Zitat kursiert in Büros und im Internet – verifizieren konnte ich es nicht. Aber ist auch egal eigentlich. Denn der Caius bringt es auf den Punkt. Ich hätte noch ein paar Praxistipps, wie man eine Umstrukturierung gepflegt an die Wand fährt. Wenn schon, denn schon.
Hier kommt „Die Umstrukturierung aus der Hölle“:

3 Kommentare

Alles abgegolten

Wie wird Wertschätzung ausgedrückt? In unserer westlichen Welt vor allem mit Geld. Ich habe es ein paar Mal erlebt, dass ich für Arbeit nicht oder sehr verspätet bezahlt wurde. Und das löst schon – neben Existenzangst – auch das Gefühl aus, dass die eigene Arbeit nicht geschätzt wird.
Aber ist es nur das Geld?

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Das ICE-Haiku

Und weil es gerade so schön passt: Hier ein Haiku, das ich mal verfasst habe, als im ICE die Klimaanlage kaputt war. (OK, jetzt mecker ich doch über die Bahn. Aber dafür wars im Winter schön kühl. 😉 ) ICE bei 36 Grad Die Luft…

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Sänk ju for träveling…

Ich bin jahrelang von einem Büro in einer Stadt zum anderen Büro in einer anderen Stadt gependelt, mindestens einmal die Woche. Mit der Deutschen Bahn (ICE).
(Und – nebenbei bemerkt – war ich fast immer zufrieden. Dieses ewige Gemecker über die Bahn, wie sich manche Fahrgäste hysterisch aufspielen und den Schaffner (noch lieber: die Schaffnerin) angreifen, weil sie selbst zu doof waren, das richtige Ticket zu buchen oder weil sie so megawichtig sind, dass zehn Minuten Verspätung quasi Karriere und Leben bedrohen – da fehlt mir echt das Verständnis.

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It takes two to tango – der selbstkritische Post

Jaja, es gehören immer zwei dazu. Und ich will auch nicht immer nur über die Unternehmen meckern und mit dem Finger auf andere zeigen. Immerhin sind die meisten Kollegen echt nett und wollen das Beste. Deshalb kommt hier der selbstkritische Post: Was hätte ich anders machen können, statt jahrelang Frust zu schlucken?
In einer Firma gab es bereits frühe Alarmzeichen: Schon in den ersten Wochen stand ich 2 oder 3 mal kurz vor der Kündigung.

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Unternehmenskultur

Puh, Mann, da könnte ich ein ganzes Buch drüber schreiben. Sagen wir mal so: Ich halte das ganze Feld in Deutschland (wie auch generell deutsche Unternehmen in punkto Führung, Unternehmenskultur und interne Kommunikation) für extrem unterentwickelt. Wobei ich mich da gern eines Besseren belehren lasse, falls Ihr positive Beispiele habt… Dabei ist es erwiesenermaßen so, dass die Unternehmenskultur einen enormen Einfluss auf die Produktivität von Unternehmen und (um nicht wieder „Leistung“ verwenden zu müssen) das Mitarbeiterengagement hat.

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Bewerbungstipps 4 u 4 free

Also, liebe Leserinnen und Leser, Ihr könnt Euch einen Haufen Ärger ersparen, indem Ihr Euch vor der Einstellung genau anguckt, ob Ihr in das Unternehmen reinpasst. (Eigentlich sollte das Unternehmen natürlich auch darauf achten bzw. eine klare Vorstellung davon haben, was für Bewerber es anziehen möchte – aber lassen wir das.) Also, Augen auf bei der Jobwahl! Check the Unternehmenskultur first! 😉

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Fruuust

Ich hatte ja schon diverse Frusterlebnisse erwähnt. Als Expertin für Unternehmenskultur kann ich rückblickend sagen, dass die meisten Frusterlebnisse daraus resultierten, dass ich nicht zur Unternehmenskultur passte oder umgekehrt. Ich habe dies sogar Schwarz auf Weiß, da ich in einem Unternehmen die Kultur wissenschaftlich untersucht habe.

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