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Kategorie: Persönlich

Downshifting Teil 2: Bye-bye, fette Karre

Wer weniger arbeiten möchte, sollte seine Kosten minimieren: neudeutsch Downshifting. Bei Klamotten oder Krimskrams fällt es mir leicht – aber ausgerechnet von einem meiner größten Kostenfaktoren konnte ich mich schwer trennen. Mein Auto bedeutete für mich Freiheit, die Möglichkeit jederzeit irgendwohin zu fahren, und das…

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Eine Taxifahrt in Bangkok

Präambel: Ich war in Asien unterwegs und habe Euch drei Geschichten mitgebracht. Als Tourist ist man ja in der merkwürdigen Situation, dass alle um einen herum arbeiten, während man selbst ganz viel Zeit hat und Geld ausgibt. 🙂 In der ersten Folge geht es um Arbeit und Geld – und um Taxifahrer.

Ehrlich währt am längsten. So heißt es jedenfalls. In der Praxis erlebe ich leider oft, dass der Ehrliche am Ende dumm aus der Wäsche guckt. Deshalb erlaube ich mir ab und zu, dem Karma etwas in den Hintern zu treten. Eine gute Probe aufs Exempel ist für jeden Reisenden das Ein-Taxi-vom-Flughafen-in-die-Stadt-nehmen.

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Und jetzt noch schnell die Welt retten

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“, heißt es schon bei Goethe. Diese Botschaft habe ich mit der Muttermilch (oder spätestens mit der Schulmilch) aufgesogen. Ich war auf einer Russischschule, wo uns permanent eingeimpft wurde, dass wir auserwählten Steppkes, „die Elite“, einmal die Welt verbessern würden. Das war zumindest der Plan. Kam ja dann einiges dazwischen.

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Das Gruppending

Nach der Bundestagswahl hatte ich überlegt, einer Partei beizutreten. Ich wollte politisch aktiv werden, als Gegengewicht zu den Menschenfeinden, die jetzt als „Alternative für Deutschland“ im Parlament sitzen. Ich fühle mich bedroht durch diese Leute.

Nun muss ich dazusagen, dass ich eine durchpolitisierte Kindheit und Jugend hatte. Danach hatte ich mir eigentlich geschworen, nie wieder etwas mit Politik haben zu wollen. Aber einfach zusehen, wie Nazis ans Ruder kommen? Dilemma, Dilemma.
Parteien sind mir nicht sympathisch.

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Zeit ist das neue Geld

„Geld kommt und geht, Zeit geht nur“, habe ich neulich geschrieben. Mittlerweile ist mir Zeit mindestens genauso teuer wie Geld. Vielleicht ist es eine Frage des Alters – vielleicht auch ein Trend. Urprünglich war das ideale Menschenleben so aufgeteilt: Die ersten Jahre bereiten uns darauf…

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