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Kategorie: Beruf

Die Frau, das unbekannte Wesen

Wenn man anfängt, sich mit Wissenschaft zu beschäftigen, stellt man fest, was alles noch nicht erforscht wurde. Die Ursachen vieler Krankheiten liegen immer noch im Dunkeln – das trifft selbst auf sehr häufige Krankheiten wie Parkinson zu. Auch über Katzen weiß die Menschheit kaum etwas, dabei begleiten diese wunderbaren Tiere uns nun schon seit den Zeiten des alten Ägyptens. Aber wisst Ihr, was auch kaum erforscht ist? Frauen! Diese seltsamen Wesen, die die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen.

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Selbstfürsorge

Auf das Wort “Selbstfürsorge” bin ich vor ein paar Jahren in einem Meditationsretreat in Indien gestoßen. Und sofort wusste ich: Ui, das kommt nicht von ungefähr, dass mir das Wort nicht geläufig war. Zwei Burnouts sprechen eine deutliche Sprache. Mir fehlte da irgendwas und ich nahm mir vor, in Zukunft besser für mich selbst zu sorgen. “Sei dir selbst eine liebende Mutter”, sagte mein Lehrer damals etwas cheesy. Gar nicht so einfach, wenn man es nie gelernt hat.

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Interview mit Carmen Chraim: Comedian, Araberin, Ingenieurin

Es gibt immer noch wenige weibliche Comedians, noch weniger arabische und vermutlich nur eine einzige, die auch noch Ingenieurin ist. Nachdem ich in meiner Regionalzeitung über Carmen gelesen hatte, ging ich auf ihre Homepage und musste sehr über ihre Witze lachen. Also war klar, dass ich mehr über ihre Story herauszufinden wollte. Das Interview fand via Zoom statt. Im Sommer hatte ich auch Gelegenheit, Carmen live zu erleben. Ich sag’s mal so: Sie war die Königin des Abends und mit Abstand (haha!) die lustigste Person auf der Bühne.

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Augen auf bei der Branchenwahl

Neulich habe ich mich mit einer Nachbarin köstlich amüsiert. Wir haben Witze gerissen, ein Gag jagte den anderen. Irgendwie schien sie denselben Humor zu haben wie ich, einen sarkastischen Blick auf die Welt. Das passiert mir nicht so oft, um nicht zu sagen: so gut wie nie. Ich war verblüfft. Dann stellte sich heraus, dass sie früher beim Fernsehen war – genau wie ich. Ach, dachte ich, kiek an. Es gibt wohl so eine Art Branchenhumor.

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Interview mit Melanie Paul: „Ich brenne fürs Unterrichten – nicht unbedingt für Statistik“

Wer Psychologie studiert, kommt an Statistik nicht vorbei. Bekanntlich hat mich ja schon mein erstes Statistik-Seminar nachhaltig verstört. Aber danach kam noch ein zweites – der Legende nach sollte es sogar einfacher sein als das erste. Als ich die Studienbriefe aufschlug, traf mich schier der Schlag: seitenweise Formeln, kaum Erklärungen.

Das Ganze war mal wieder von einem Mathematiker geschrieben, dem offensichtlich seine Leserschaft (darunter viele middle-aged women wie ich, deren Abi 30 Jahre her ist und die sich nicht mal mehr erinnern können, was ein verdammter |Betrag| ist) pupsegal ist. Da ich ja selber Verständlichkeit unterrichte, macht mich das immer total fuchsig, wenn jemand es einfach nicht nötig hat, auf seine Zielgruppe einzugehen.

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Technikterror

Vielleicht werd ich einfach alt. Aber langsam macht mich dieser Technikterror wahnsinnig. Es fing an mit Facebook. Ich wollte damals gar nicht rein, aber Facebook schickte mir ständig E-Mails, in denen stand, wer von meinen Kontakten schon alles auf Facebook sei. (Eigentlich schon voll der penetrante Erstkontakt. Und woher kannten die überhaupt meine Kontakte? Haha.)

Dann kam mein erstes Fernstudium und da wir Studis über ganz Europa verstreut waren, schien es eine gute Idee zu sein, via Facebook in Kontakt zu bleiben. (Fun fact: Habe eigentlich zu niemandem aus dem Studium mehr Kontakt, leider. Dafür weiß ich genau, wo sie wann im Urlaub waren und wie alt ihre Kinder gerade sind. Is ja auch was.)

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Interview über Amazon: „Der Hass auf unseren Arbeitgeber hat uns vereint“

Als ich auf die harmlose Frage „Und was machst du so?“ zu hören bekam „Ich arbeite bei Amazon im Alexa-Team“, war mir klar, dass ich diese Person, nennen wir sie X., um ein Interview bitten musste. Das dauerte etwas, denn X. wollte erst mal kündigen. 🙂 Nach dem ausführlichen Interview hatte ich ein komisches Gefühl. Irgendwie war es seltsam blutleer geblieben – genau wie der Job.

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