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Kategorie: Unternehmenskultur

Die Power-Frage (und warum sie Dir keiner stellt)

Vor Jahren diskutierte ich mit einem Agenturchef darüber, ob externe Berater überhaupt Sinn machen: Die Mitarbeiter sind doch die besten Berater, die kennen den Laden und seine Schwachstellen am besten. Man sollte sie einfach mal fragen, was sie brauchen, um ihren Job ordentlich machen zu können, schlug ich vor. Darauf schnaubte er verächtlich und meinte: „Ach, was kommt denn schon von denen. Die wollen immer nur neue Stifte!“

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Filmkritik: Augenhöhe, die zweite

Den ersten AUGENHÖHE-Film kennt Ihr ja schon. Gestern war ich auf der Premiere des zweiten. Diesmal ging es darum zu zeigen, WIE anderes Arbeiten (nämlich auf Augenhöhe) in Unternehmen funktioniert.


„Die kiffen doch“, dachte ich bei so manchem Interviewpartner. (Ich nenne jetzt hier mal keine Namen, hehe.) Einfach, weil diese Geschäftsführer mir so unwirklich schienen und so fern von dem, was ich selbst in der Arbeitswelt erlebt habe.

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ABC des Missmanagements: B wie Bewerbung (Teil 2)

ABC Bewerbung
In Teil 1 dieses Beitrags hatte ich mich ja schon über Stellenanzeigen ausgelassen – mindestens genauso crazy sind allerdings Vorstellungsgespräche. Hat der Bewerber* ein solches ergattert, herrscht erst mal allgemeine Verunsicherung. Klar, man ist aufgeregt. Aber was noch schlimmer ist: Jede Menge selbsternannter Bewerbungstrainer und -experten drücken einem ihre nutzlosen Tipps auf, die meistens nur zu einem Resultat führen: dass der Bewerber vorgibt, ganz anders zu sein, als er eigentlich ist.

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Kampf der Abteilungen: Das Spiel kommt – wenn Ihr wollt…

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Update: Hier geht’s zum Spiel.
Liebe Büronymus-Gemeinde,
(an dieser salbungsvollen Anrede merkt Ihr schon: Das hier ist wichtig. 😉 )
Ich habe mich vor einigen Monaten selbständig gemacht mit der Idee, diesen Blog über Menschen und Arbeit zu schreiben, um Leute zu unterhalten. Und auch, um dem einen oder anderen Impulse zu geben, sich aus ungesunden beruflichen Umständen zu befreien. Ich bin sehr happy, wie sich der/die/das Blog entwickelt hat. Und ich bin gespannt, wo die Reise hingehen wird.

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Ehrliche Stellenanzeigen: Weltkonzern

Und wieder wurde BÜRONYMUS eine ehrliche Stellenanzeige zugespielt – diesmal von einem Weltkonzern. Ist mir eigentlich ein Rätsel, wie das passieren konnte – bei den Sicherheitsvorkehrungen! Die Mitarbeiter wissen ja selbst nicht mehr, woran sie eigentlich arbeiten… Egal, die Konditionen sind su-per! Aber lest selbst,…

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Ach, Du liebe Arbeitszeit!

Wir Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zur Arbeit. Zumindest kommt es mir so vor, seit ich mir vor einigen Monaten die Freiheit genommen habe, selbstbestimmt zu arbeiten. Und quasi von außen auf die traditionelle Arbeitswelt blicke. Denn trotz aller Lippenbekenntnisse zu Work-Life-Balance: Die meiste Anerkennung findet immer noch derjenige*, der ackert, bis der Arzt kommt. Und das passiert ja auch immer häufiger. Kein Wunder, denn (neben unserer kulturellen Prägung) gibt es eine ganze Medienmaschinerie, die uns suggeriert: Das Glück liegt in exzessiver Arbeit.

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