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Kategorie: Unternehmenskultur

Eine Delle in der Psyche: DDR und Hierarchie-Organisationen im Vergleich (Teil 2)

„Eine Delle im Universum hinterlassen“ – das wollte Steve Jobs. Und so manch hochmotivierter Mitarbeiter will das im neuen Job auch. Stattdessen endet er mit einer Delle in der Psyche. Zum Beispiel, wenn er mit der falschen Persönlichkeitsstruktur (oder der richtigen?) in einer Hierarchie-Organisation (von…

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ABC des Missmanagements: M wie Mikromanagement

„Er kannte jede Schraube in jedem Auto.“ So oder so ähnlich wurde Ex-VW-Vorstand Martin Winterkorn gern in der Presse charakterisiert. Dabei schwang immer ein bewundernder Unterton mit. Nach dem Motto: Der Typ hat den totalen Durchblick. Ich habe mich das früher schon gefragt – und jetzt noch mehr: Muss einer der wichtigsten Manager Deutschlands wirklich Schrauben zählen? Sollte er nicht vielmehr den ÜBERblick haben, sich um das große Ganze kümmern?

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Das Ding mit der Augenhöhe

„Ich würde gern auf Augenhöhe arbeiten.“ Das war immer mein inneres Mantra, mein Anspruch. Ehrlich gesagt kann ich mir (Zusammen-) Arbeit anders auch nicht vorstellen. Jedenfalls nicht zwischen halbwegs gebildeten und, nun ja, bewussten, reflektierten Menschen, die einander respektieren. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass es eben doch anders stattfindet. Wenn auch mit hohen und aus meiner Sicht unnötigen Reibungsverlusten – bis hin zur totalen Demotivation. „Ich Chef, Du nix“, „Ober sticht Unter“ – diese Maxime gilt immer noch in viel zu vielen Unternehmen.

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11 Dinge, die große Unternehmen mit der DDR gemein haben

Eines Tages fiel mir auf, dass mich die Unternehmenskultur in meinem Ex-Unternehmen immer mehr an den Alltag in der DDR zu erinnern begann. Dann entdeckte ich einen Artikel in der Brand Eins über einen ukrainischen Wissenschaftler in Deutschland, der sich nach einigen Jahren in großen US-Unternehmen selbständig gemacht hatte. Und zwar „weil ihn die Zustände in westlichen Konzernen fatal an die in der Sowjetunion erinnerten.“
Hier sind 11 Dinge, die hierarchische Unternehmen mit der DDR gemein haben:

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Wie unser Büro uns prägt – und umgekehrt

Ein Interview mit Udo Maar
Wie beeinflusst unsere Umgebung unsere Arbeitsweise und die Unternehmenskultur? Ich habe z.B. mal in einem großen Büro gearbeitet, das um einen großen Lichthof herum gruppiert war. D.h., das Büro war ein Schlauch in Form eines Vierecks mit einem Loch in der Mitte. Ihr könnt Euch vorstellen, dass sich daraus einige Probleme für die Kommunikation ergaben. Denn man musste quasi immer „außen herum“ laufen, es gab kein Zentrum und keine direkten Wege zu anderen Teams. Noch verzwickter wurde es, als eine weitere Etage im Gebäude angemietet wurde…

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In was für einem Saftladen arbeite ich eigentlich?

Haha, die Überschrift ist ein bisschen reißerisch. Journalistische Zuspitzung, sorry. 🙂 Also, außer der Unternehmenskultur, wie ich sie schon ganz rudimentär erklärt habe, gibt es natürlich noch viele andere Blickwinkel auf ein Unternehmen. Auf dem schon erwähnten Barcamp 4.0 habe ich einer Session mit Jörn Hendrik Ast beiwohnen dürfen, bei dem es um das neue Buch „Reinventing organizations“* von Frédéric Laloux ging. Dabei wurde das Buch vorgestellt und zusammengefasst, so dass ich es nun  nicht mehr lesen muss.

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Alles abgegolten

Wie wird Wertschätzung ausgedrückt? In unserer westlichen Welt vor allem mit Geld. Ich habe es ein paar Mal erlebt, dass ich für Arbeit nicht oder sehr verspätet bezahlt wurde. Und das löst schon – neben Existenzangst – auch das Gefühl aus, dass die eigene Arbeit nicht geschätzt wird.
Aber ist es nur das Geld?

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