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Kategorie: The simple life

Schluss mit lustig: Isolation in den Zeiten des Coronavirus

(English version below, machine-translated, sorry.) Das hätte ich ja auch nicht gedacht, dass mein abgeschotteter Lifestyle mal Trend wird, hehe. Dabei hatte ich doch gerade angefangen (fünf Jahre nach meinem Burnout), wieder Bock auf Menschen zu kriegen und mich in kleinen Gruppen zu engagieren. Dann kam das Coronavirus. Und icke wie die meisten Introvertierten so: Yeah! It’s a great time for canceling plans! Da ich sowieso von zuhause arbeite, ändert sich für mich gerade kaum etwas. Woanders müssen Unternehmen jetzt widerwillig Homeoffice gewähren – es wäre lustig, wenn es nicht so ernst wäre.

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Pretty in Pink

Der Salon war in rosa und lila gehalten, der Boden ein Laminat von der Sorte, die ich mir nicht aussuchen würde. „Bitte warten Sie“, sagte die Friseurin und blickte kaum auf, während sie einer anderen Kundin die Haare wusch. Am Telefon hatte sie jünger geklungen.…

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Die Wegsehgesellschaft

Als das Liquidrom in Berlin vor einigen Jahren eröffnet wurde, war es ein Designertempel für Wellness-Anhänger: graue Betonwände, alles aufs Wesentliche (oder noch weniger) reduziert – eine Art Bunker, halb New York City, halb Leni Riefenstahl. Mittlerweile ist der Lack etwas ab, jedenfalls für mich.…

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Ich weiß, was gut für Dich ist

Ich weiß, was Du wählen musst.
Ich weiß, was Du essen musst. Und trinken.
Ich weiß, was Du anziehen und wie Du Dich stylen musst.
Ich weiß, dass Du heiraten, Kinder kriegen und ein Reihenhaus kaufen musst.
Ich weiß, dass Dein Kind zur Schule gehen muss – und zwar um jeden Preis.
Ich weiß, welcher Job für Dich der richtige ist. Und wie Du ihn zu erledigen hast.
Ich weiß, was Du fühlen musst.
WTF, people? Niemand weiß, was gut ist für uns, außer uns selbst. Ich kann es manchmal gar nicht fassen, wer alles zu welchem Thema eine Meinung hat.

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Zwei Sätze, die mich sehr entlastet haben (Teil 2)

Manchmal hört man eine Geschichte und bekommt sie nie wieder aus dem Kopf. Auf der DVD „Marshall Rosenberg: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation“* gibt der Erfinder der Gewaltfreien Kommunikation sinngemäß Folgendes zum Besten:
Eine Frau aus dem Publikum kam nach der Veranstaltung zu Rosenberg und sagte äußerst frustriert, ja aggressiv zu ihm: „Ihr Vortrag ging viel zu lange – und ich muss jetzt noch nach Hause und das Abendessen kochen!“ Im weiteren Gespräch stellte sich heraus, dass die Frau es hasste zu kochen. Aber ihr Mann und ihre Söhne erwarteten es von ihr.

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