Zum Inhalt springen

Schlagwort: Entscheidungen

Echte und falsche Träume – und wie man sie unterscheidet

Viele Jahre lang dachte ich: Ich will raus aus Berlin. Auswandern. Nach New York, irgendwo in die Südsee, Thailand, Sardinien (OK, letzteres ist noch aktuell). Nun brauche ich in der Tat ab und zu eine Pause von Dog Shit City, wie ich meine Heimatstadt liebevoll nenne. Sie ist groß, laut, stinkt und ist voll mit Menschen, “an denen die Zivilisation vorbeigegangen ist.” (Zitat belgische Nachbarin) Deshalb habe ich es mal mit Hamburg und München probiert. In dieser Zeit habe ich viel gelernt. Z. B., dass ich nach Berlin gehöre. 🙂

3 Kommentare

Das "Kid in a candy store"-Phänomen: Wie eine große Auswahl uns das Leben schwer macht

Früher war alles einfacher. Es gab weniger Auswahl. Ich erinnere mich, wie ich als unbedarfter Ost-Teenager das erste Mal in einem West-Berliner Jeansladen stand: Au weia! Da gab es nicht 5 Jeans zur Auswahl, nicht 10, nicht 50 – sondern Hunderte! (Auch noch in verschiedenen…

4 Kommentare

Falscher Job – was nun?

Ich habe mich schon immer gern mit Leuten über deren Arbeit unterhalten. Und wenn ich jetzt neuen Bekanntschaften von Büronymus erzähle, sprudelt es aus vielen Leuten nur so heraus. Was ich erschreckend finde: Es gibt so viele Menschen, die ganz offensichtlich im falschen Job gelandet sind. Oder sogar noch früher falsch abgebogen sind: bei Ausbildung oder Studium. Ganz ehrlich: Auch ich wusste nie, was ich eigentlich werden wollte (der Fluch der vielseitig Interessierten! 😉 ) – schon gar nicht mit 18, 19 Jahren.
Nun ist ja das Herummäandern in verschiedenen Jobs nicht das Schlechteste – man lernt viel dabei. Bleibt man dann allerdings irgendwo stecken, wo man eigentlich nicht hingehört, nimmt das Unglück seinen Lauf. Denn diese Menschen sind nicht einfach nur unzufrieden, genervt oder gelangweilt von ihrem Job. Nein, sie sind in den Tiefen ihrer Seele unglücklich.

14 Kommentare

Fruuust

Ich hatte ja schon diverse Frusterlebnisse erwähnt. Als Expertin für Unternehmenskultur kann ich rückblickend sagen, dass die meisten Frusterlebnisse daraus resultierten, dass ich nicht zur Unternehmenskultur passte oder umgekehrt. Ich habe dies sogar Schwarz auf Weiß, da ich in einem Unternehmen die Kultur wissenschaftlich untersucht habe.

Schreib einen Kommentar