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Schlagwort: Augenhöhe

Oben ohne

Jaja, mit dieser Überschrift kriege ich Euch. 😉 „Oben ohne“ – so hieß die Session von Matthias Riegel auf dem AugenhöheCamp in Berlin. (Das ist übrigens ein guter Tipp, falls Ihr mal auf ein Barcamp geht und selbst ein Thema anbietet: Überlegt Euch einen coolen Titel und schon ist die Hütte voll. Werbung wirkt!)

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Barcamps, das echte Leben und ich

Es soll ja richtige Open-Space-Junkies geben, also Menschen, die von einer solchen Veranstaltung (Barcamps und Open Spaces*) zur nächsten reisen. Happy Barcamper, sozusagen. Was soll ich sagen: Langsam werde ich auch zu einem.
Und damit bin ich nicht allein. Eine Menge Leute verbringen freiwillig einen oder mehrere Tage zusammen – ohne Agenda und vor allem: ohne Aussicht auf ein konkretes Ergebnis – und zahlen oft auch noch dafür. So war es auch beim AUGENHÖHEcamp in Hamburg: Es gibt kein Programm, Teilnehmer schlagen spontan Themen vor und andere Teilnehmer entscheiden, ob sie hingehen.

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Interview mit Silke Luinstra: „Unternehmen brauchen Lebendigkeit“

Als Silke Luinstra, Mitglied des AUGENHÖHE-Teams, in einem Gespräch den Satz „Unternehmen brauchen Lebendigkeit statt Menschlichkeit“ erwähnte, war ich sofort getriggert. Schließlich habe ich oft genug über tote HORGs, tote Sprache und tote Gefühle geschrieben. Und auch Menschlichkeit am Arbeitsplatz ist ja mein Thema. Das war also ein guter Anlass, uns mal länger darüber zu unterhalten.

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Und jetzt auf einmal toller Chef

„Auf Augenhöhe arbeiten, das war für mich eigentlich immer selbstverständlich“, sagte neulich jemand. In mir rumste es. Denn das war es für mich auch!
Deshalb irritiert es mich langsam, dass mir ständig Geschichten über Chefs begegnen, die sich vom Saulus zum Paulus gewandelt haben, ihre Mitarbeiter jetzt anständig behandeln  und die dafür gefeiert werden wie nix Gutes. Zum Beispiel hier.
Wahnsinn, der Mann hat entdeckt, dass seine Ressourcen Menschen sind. Und dass man sie entsprechend behandeln sollte. Schade, dass der Friedensnobelpreis schon vergeben ist für dieses Jahr.

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Gefühllos durch den Arbeitstag

Trotz einer blöden Restgrippe hatte ich mich am Wochenende zum Wevent in Berlin geschleppt, einer Veranstaltung des intrinsify-Netzwerks. Das sind lauter sympathische, schlaue Menschen, denen aufgefallen ist, dass die Arbeitswelt nicht so bleiben kann, wie sie ist. Geht mir ja genauso, weshalb ich mich dort auch ziemlich zu Hause fühle.
Wie ich ja hier schon mal angedeutet hatte, sind viele Leute dort in ihrem Denken sogar viel weiter oder radikaler als ich. Ich merke einfach, wie „das System“, also die HORG, mich geprägt hat. Das bleibt nicht aus nach so vielen Jahren. (Oder, wie es ein Teilnehmer ausdrückte: „Dann wird man zynisch wie Lydia.“ Das weise ich übrigens weit von mir. Ich bin nicht zynisch – nur pessimistisch. Aber das mit Leidenschaft. 🙂 )

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Die Power-Frage (und warum sie Dir keiner stellt)

Vor Jahren diskutierte ich mit einem Agenturchef darüber, ob externe Berater überhaupt Sinn machen: Die Mitarbeiter sind doch die besten Berater, die kennen den Laden und seine Schwachstellen am besten. Man sollte sie einfach mal fragen, was sie brauchen, um ihren Job ordentlich machen zu können, schlug ich vor. Darauf schnaubte er verächtlich und meinte: „Ach, was kommt denn schon von denen. Die wollen immer nur neue Stifte!“

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Filmkritik: Augenhöhe, die zweite

Den ersten AUGENHÖHE-Film kennt Ihr ja schon. Gestern war ich auf der Premiere des zweiten. Diesmal ging es darum zu zeigen, WIE anderes Arbeiten (nämlich auf Augenhöhe) in Unternehmen funktioniert.


„Die kiffen doch“, dachte ich bei so manchem Interviewpartner. (Ich nenne jetzt hier mal keine Namen, hehe.) Einfach, weil diese Geschäftsführer mir so unwirklich schienen und so fern von dem, was ich selbst in der Arbeitswelt erlebt habe.

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