Zum Inhalt springen

Büronymus Beiträge

Das "Kid in a candy store"-Phänomen: Wie eine große Auswahl uns das Leben schwer macht

Früher war alles einfacher. Es gab weniger Auswahl. Ich erinnere mich, wie ich als unbedarfter Ost-Teenager das erste Mal in einem West-Berliner Jeansladen stand: Au weia! Da gab es nicht 5 Jeans zur Auswahl, nicht 10, nicht 50 – sondern Hunderte! (Auch noch in verschiedenen…

4 Kommentare

Falscher Job – was nun?

Ich habe mich schon immer gern mit Leuten über deren Arbeit unterhalten. Und wenn ich jetzt neuen Bekanntschaften von Büronymus erzähle, sprudelt es aus vielen Leuten nur so heraus. Was ich erschreckend finde: Es gibt so viele Menschen, die ganz offensichtlich im falschen Job gelandet sind. Oder sogar noch früher falsch abgebogen sind: bei Ausbildung oder Studium. Ganz ehrlich: Auch ich wusste nie, was ich eigentlich werden wollte (der Fluch der vielseitig Interessierten! 😉 ) – schon gar nicht mit 18, 19 Jahren.
Nun ist ja das Herummäandern in verschiedenen Jobs nicht das Schlechteste – man lernt viel dabei. Bleibt man dann allerdings irgendwo stecken, wo man eigentlich nicht hingehört, nimmt das Unglück seinen Lauf. Denn diese Menschen sind nicht einfach nur unzufrieden, genervt oder gelangweilt von ihrem Job. Nein, sie sind in den Tiefen ihrer Seele unglücklich.

14 Kommentare

Eine Delle in der Psyche: DDR und Hierarchie-Organisationen im Vergleich (Teil 2)

„Eine Delle im Universum hinterlassen“ – das wollte Steve Jobs. Und so manch hochmotivierter Mitarbeiter will das im neuen Job auch. Stattdessen endet er mit einer Delle in der Psyche. Zum Beispiel, wenn er mit der falschen Persönlichkeitsstruktur (oder der richtigen?) in einer Hierarchie-Organisation (von…

7 Kommentare

ABC des Missmanagements: M wie Mikromanagement

„Er kannte jede Schraube in jedem Auto.“ So oder so ähnlich wurde Ex-VW-Vorstand Martin Winterkorn gern in der Presse charakterisiert. Dabei schwang immer ein bewundernder Unterton mit. Nach dem Motto: Der Typ hat den totalen Durchblick. Ich habe mich das früher schon gefragt – und jetzt noch mehr: Muss einer der wichtigsten Manager Deutschlands wirklich Schrauben zählen? Sollte er nicht vielmehr den ÜBERblick haben, sich um das große Ganze kümmern?

5 Kommentare

ABC des Missmanagements: F wie Feedback

ABC Feedback
„Feedback ist Frühstück für Champions“, sagte der Kollege bedeutungsschwer und kraulte sich die… Nein, tat er nicht – aber viel hätte nicht gefehlt. Er war Äjtsch Ar und eine Hierarchiestufe unter mir, was er permanent zu überspielen versuchte. „Ja“, dachte ich, „Ihnen würde ich gern mal Ihr Feedback-Frühstück servieren. Und zwar heiß! Sie strunzdummes, aufgeblasenes, herzloses A….“ Das sagte ich nicht. Er hatte mich ja nicht um Feedback gebeten. Leider.

1 Kommentar

Das Ding mit der Augenhöhe

„Ich würde gern auf Augenhöhe arbeiten.“ Das war immer mein inneres Mantra, mein Anspruch. Ehrlich gesagt kann ich mir (Zusammen-) Arbeit anders auch nicht vorstellen. Jedenfalls nicht zwischen halbwegs gebildeten und, nun ja, bewussten, reflektierten Menschen, die einander respektieren. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass es eben doch anders stattfindet. Wenn auch mit hohen und aus meiner Sicht unnötigen Reibungsverlusten – bis hin zur totalen Demotivation. „Ich Chef, Du nix“, „Ober sticht Unter“ – diese Maxime gilt immer noch in viel zu vielen Unternehmen.

11 Kommentare

11 Dinge, die große Unternehmen mit der DDR gemein haben

Eines Tages fiel mir auf, dass mich die Unternehmenskultur in meinem Ex-Unternehmen immer mehr an den Alltag in der DDR zu erinnern begann. Dann entdeckte ich einen Artikel in der Brand Eins über einen ukrainischen Wissenschaftler in Deutschland, der sich nach einigen Jahren in großen US-Unternehmen selbständig gemacht hatte. Und zwar „weil ihn die Zustände in westlichen Konzernen fatal an die in der Sowjetunion erinnerten.“
Hier sind 11 Dinge, die hierarchische Unternehmen mit der DDR gemein haben:

21 Kommentare