Zum Inhalt springen

Büronymus Beiträge

7 Mythen übers Homeoffice (plus ein Bonus)

Als ordentliche Bloggerin habe ich mir natürlich ein paar Seiten mit Tipps angeschaut, wie man den Traffic auf seinem Blog erhöhen kann (zu Deutsch: wie man noch mehr angeklickt und gelesen wird). Einer der wiederkehrenden Tipps war: Mach Listen! Denn Listen sind haben eine magnetische Anziehungskraft auf Leser. Nun lehne ich natürlich solche billigen Tricks ab. 🙂 Andererseits klicke ich selber ständig wie ferngesteuert auf Beiträge wie „Die 8 schlechtesten Nahrungsmittel vor dem

4 Kommentare

Blogger für Flüchtlinge: Helft mit!

Blogger für Flüchtlinge – da ist Büronymus dabei. Denn natürlich bewegt das Thema auch mich seit Wochen. Ich tue, was ich kann: Unterstütze Sea Watch, Ärzte ohne Grenzen sowieso, habe mein altes Fahrrad zu Rückenwind gebracht. An den direkten Kontakt zu Flüchtlingen traue ich mich nicht ran. Das geht mir zu nah. Aber Schreiben kann ich, deshalb tu ich es heute mal off topic zum Thema Flüchtlinge.

4 Kommentare

Ein Problem, ein Problem!

Der Deutsche hat eine innige Beziehung zum Problem. Er hat entweder eins oder er hat keins. Auf jeden Fall redet er gern darüber. Das Faszinierende am Problem ist ja, dass es (zumindest hierzulande) immer gemeinsam mit seiner Zwilligsschwester, der Lösung, auftaucht. Und natürlich hat es auch immer eine Wurzel: die Ursache.
Problem -> Ursache -> Lösung heißt der Dreisatz, nach dem wir Probleme angehen.

Schreib einen Kommentar

Intuition im Call Center

Ein Interview mit Christine Plaß von Kommunikation 3.0
Wie lässt sich die Qualität der Gespräche in Call Centern verbessern? Üblicherweise, indem man den Mitarbeitern Leitfäden vorsetzt und Einwandbehandlungen einbimst. Christine Plaß und Lydia Schültken von Kommunikation 3.0 machen es anders: Mit ihrer Methode Audiomaster schulen sie Call Center Agenten in Selbstwahrnehmung und Intuition. Das ist nun mal ein ganz anderer Ansatz, der mich sofort interessiert hat.

3 Kommentare

Burning out

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir noch mal passieren würde. Mit Ende 20 (übrigens ein typisches Alter) hatte ich schon mal einen Burnout – und ich war mir sicher, dass ich daraus gelernt hatte. Damals gab es das Wort noch gar nicht. Zufällig hörte ich im Autoradio, wie ein Professor die Burnout-Symptome beschrieb, und dachte: „Das bin ja ich.“

11 Kommentare

Gefühle und Gedöns

„Sie müssen sich emotional festigen, Frau Krüger“, sagte der Oberhäuptling und grinste mich schelmisch an. Ich war erst einige Wochen im Unternehmen und er wollte mir vorschreiben, wie ich mit meinen Gefühlen umzugehen habe? Mir war gar nicht nach Grinsen zumute – in mir brodelte es. Ich weiß heute nicht mehr, worum es damals – vor vielen Jahren – ging. Aber an das Brodeln erinnere ich mich.

11 Kommentare

Darf's etwas mehr Faulheit sein?

Nachdem ich ja kürzlich mein Brand Eins Abo erneuert hatte 🙂 , habe ich mich sehr gefreut, als ich die neuste Ausgabe aus dem Briefkasten gefischtholt habe. Denn wie so oft passte der Titel für mich wieder mal wie Faust uff Auge:
IMG_8103
Faulheit. Oha, ein negatives Thema in Deutschland! Zumindest seitdem Arbeit sich sogar in unsere Beziehungen, unsere Körper und unsere Trauer eingeschlichen hat, wie Meike Winnemuth sehr treffend im Stern geschrieben hat.

7 Kommentare

Im Tal der Leidenschaftslosen – der Selbsttest

Hab ich noch einen Funken Begeisterung für meinen Job in mir? Oder bin ich schon angekommen im Tal der Leidenschaftslosen? Wer sich diese Fragen stellt, dem serviere ich heute einen kleinen Selbsttest. (Kleiner Service: ganz unten als pdf-Download.)
Ich habe ihn auf Basis eines Artikels aus der Harvard Business Review entwickelt. Zwei Management-Trainer haben nämlich untersucht, woran es liegt, dass man einen neuen Job mit Enthusiasmus anfängt, hochmotiviert ist und echt was reißen will – dann aber mit den Jahren die Leidenschaft verliert.

1 Kommentar

Entscheiden tut weh

Früher hat jeder einfach selber entschieden. Aber dann schuf der Gott des Managements den Entscheider (und die Entscheiderin*). Die entscheidende Aufgabe des Entscheiders ist, zu entscheiden. Und zwar nachdem er gründlich in sich gegangen und eine gangbare Lösung gefunden hat. Oder aber jemanden konsultiert hat, der Ahnung hat und ihm dabei hilft, die Entscheidung zu treffen. (Was aber voraussetzt, dass das Entscheider-Ego akzeptieren kann, dass es jemanden gibt, der auf irgendeinem Gebiet mehr Ahnung hat als er selbst.)
Oder aber der Entscheider delegiert die Entscheidung. Dann ist alles so wie früher.
Leider ist das graue Theorie. Denn de facto gehört der Entscheider einer vom Aussterben bedrohten Art an. Viel häufiger anzutreffen ist der Nicht-Entscheider – eine Mutation, die sich in den letzten Jahren dank ihrer Zermürbetaktik immer mehr durchgesetzt hat und die ursprüngliche Art zu verdrängen droht.
Vom Nicht-Entscheider existieren sechs Abarten:

1 Kommentar