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Büronymus Beiträge

Im Tal der Leidenschaftslosen – der Selbsttest

Hab ich noch einen Funken Begeisterung für meinen Job in mir? Oder bin ich schon angekommen im Tal der Leidenschaftslosen? Wer sich diese Fragen stellt, dem serviere ich heute einen kleinen Selbsttest. (Kleiner Service: ganz unten als pdf-Download.)
Ich habe ihn auf Basis eines Artikels aus der Harvard Business Review entwickelt. Zwei Management-Trainer haben nämlich untersucht, woran es liegt, dass man einen neuen Job mit Enthusiasmus anfängt, hochmotiviert ist und echt was reißen will – dann aber mit den Jahren die Leidenschaft verliert.

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Entscheiden tut weh

Früher hat jeder einfach selber entschieden. Aber dann schuf der Gott des Managements den Entscheider (und die Entscheiderin*). Die entscheidende Aufgabe des Entscheiders ist, zu entscheiden. Und zwar nachdem er gründlich in sich gegangen und eine gangbare Lösung gefunden hat. Oder aber jemanden konsultiert hat, der Ahnung hat und ihm dabei hilft, die Entscheidung zu treffen. (Was aber voraussetzt, dass das Entscheider-Ego akzeptieren kann, dass es jemanden gibt, der auf irgendeinem Gebiet mehr Ahnung hat als er selbst.)
Oder aber der Entscheider delegiert die Entscheidung. Dann ist alles so wie früher.
Leider ist das graue Theorie. Denn de facto gehört der Entscheider einer vom Aussterben bedrohten Art an. Viel häufiger anzutreffen ist der Nicht-Entscheider – eine Mutation, die sich in den letzten Jahren dank ihrer Zermürbetaktik immer mehr durchgesetzt hat und die ursprüngliche Art zu verdrängen droht.
Vom Nicht-Entscheider existieren sechs Abarten:

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DANKE! (Und wozu das Ganze?)

In den vergangenen Tagen habe ich einiges getan, damit die Welt von der Existenz meines Blogs erfährt. Und hey! Nicht nur, dass es angeklickt und gelesen wurde von viel mehr Leuten, als ich zu hoffen gewagt habe – ich habe auch sehr viele Mails und Kommentare dazu bekommen, die mir zeigen: Ich hab da wohl einen Nerv getroffen. 🙂 Einige Mails waren lustig, andere taten einfach nur gut (positives Feedback – bin ich gar nicht mehr gewohnt, hehe!)

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Auf Sicht

Angela Merkel wird es ja gern vorgeworfen, aber ich habe es auch in Unternehmen erlebt: Der Käptn (oder die Kapitänin) fährt auf Sicht. Bloß keine langfristige Vision entwickeln, bloß auf keine Strategie festlegen. Könnte ja falsch sein. Es fängt schon bei der Zielgruppe an: Niemand will sich festlegen. Wir wollen ALLE. (1. Semester Marketing: ALLE sind keine Zielgruppe.)

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Wie unser Büro uns prägt – und umgekehrt

Ein Interview mit Udo Maar
Wie beeinflusst unsere Umgebung unsere Arbeitsweise und die Unternehmenskultur? Ich habe z.B. mal in einem großen Büro gearbeitet, das um einen großen Lichthof herum gruppiert war. D.h., das Büro war ein Schlauch in Form eines Vierecks mit einem Loch in der Mitte. Ihr könnt Euch vorstellen, dass sich daraus einige Probleme für die Kommunikation ergaben. Denn man musste quasi immer „außen herum“ laufen, es gab kein Zentrum und keine direkten Wege zu anderen Teams. Noch verzwickter wurde es, als eine weitere Etage im Gebäude angemietet wurde…

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Downshifting – aber wie?

Es ist leichter, aus einer eher prekären Situation kommend sich an Luxus anzupassen als umgekehrt. Nach dem Studium das erste „richtige“ Gehalt zu verjubeln in den großen Geldkreislauf wieder einzubringen (denn Geld muss fließen, jawohl!) – das fällt leicht. Hat man aber erstmal einen gewissen Lebensstandard erreicht, mag man einfach nicht mehr zurück.

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In was für einem Saftladen arbeite ich eigentlich?

Haha, die Überschrift ist ein bisschen reißerisch. Journalistische Zuspitzung, sorry. 🙂 Also, außer der Unternehmenskultur, wie ich sie schon ganz rudimentär erklärt habe, gibt es natürlich noch viele andere Blickwinkel auf ein Unternehmen. Auf dem schon erwähnten Barcamp 4.0 habe ich einer Session mit Jörn Hendrik Ast beiwohnen dürfen, bei dem es um das neue Buch „Reinventing organizations“* von Frédéric Laloux ging. Dabei wurde das Buch vorgestellt und zusammengefasst, so dass ich es nun  nicht mehr lesen muss.

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Wird mein Job in den nächsten 20 Jahren durch einen Computer ersetzt?

Wer sich diese Frage stellt, kann bei der Süddeutschen Zeitung den Schnelltest machen. Für Taxifahrer, Landschaftsgärtner und Vorstandsassistent(inn)en sieht es jedenfalls eher schlecht aus. Auf dem Bar Camp 4.0 der Bertelsmannstiftung habe ich diesen äußerst inspirierenden (und unterhaltsamen) Vortrag von Gunter Dueck gehört:

Und auch, wenn ich mich mit meiner kreativen Arbeit, bei der es auf Sprache ankommt, auf der sicheren Seite wähne: Vieles von dem, was er erzählt, kommt mir bekannt vor:

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