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Büronymus Beiträge

Ein Problem, ein Problem!

Der Deutsche hat eine innige Beziehung zum Problem. Er hat entweder eins oder er hat keins. Auf jeden Fall redet er gern darüber. Das Faszinierende am Problem ist ja, dass es (zumindest hierzulande) immer gemeinsam mit seiner Zwilligsschwester, der Lösung, auftaucht. Und natürlich hat es auch immer eine Wurzel: die Ursache.
Problem -> Ursache -> Lösung heißt der Dreisatz, nach dem wir Probleme angehen.

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Intuition im Call Center

Ein Interview mit Christine Plaß von Kommunikation 3.0
Wie lässt sich die Qualität der Gespräche in Call Centern verbessern? Üblicherweise, indem man den Mitarbeitern Leitfäden vorsetzt und Einwandbehandlungen einbimst. Christine Plaß und Lydia Schültken von Kommunikation 3.0 machen es anders: Mit ihrer Methode Audiomaster schulen sie Call Center Agenten in Selbstwahrnehmung und Intuition. Das ist nun mal ein ganz anderer Ansatz, der mich sofort interessiert hat.

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Burning out

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir noch mal passieren würde. Mit Ende 20 (übrigens ein typisches Alter) hatte ich schon mal einen Burnout – und ich war mir sicher, dass ich daraus gelernt hatte. Damals gab es das Wort noch gar nicht. Zufällig hörte ich im Autoradio, wie ein Professor die Burnout-Symptome beschrieb, und dachte: „Das bin ja ich.“

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Gefühle und Gedöns

„Sie müssen sich emotional festigen, Frau Krüger“, sagte der Oberhäuptling und grinste mich schelmisch an. Ich war erst einige Wochen im Unternehmen und er wollte mir vorschreiben, wie ich mit meinen Gefühlen umzugehen habe? Mir war gar nicht nach Grinsen zumute – in mir brodelte es. Ich weiß heute nicht mehr, worum es damals – vor vielen Jahren – ging. Aber an das Brodeln erinnere ich mich.

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Darf's etwas mehr Faulheit sein?

Nachdem ich ja kürzlich mein Brand Eins Abo erneuert hatte 🙂 , habe ich mich sehr gefreut, als ich die neuste Ausgabe aus dem Briefkasten gefischtholt habe. Denn wie so oft passte der Titel für mich wieder mal wie Faust uff Auge:
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Faulheit. Oha, ein negatives Thema in Deutschland! Zumindest seitdem Arbeit sich sogar in unsere Beziehungen, unsere Körper und unsere Trauer eingeschlichen hat, wie Meike Winnemuth sehr treffend im Stern geschrieben hat.

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Im Tal der Leidenschaftslosen – der Selbsttest

Hab ich noch einen Funken Begeisterung für meinen Job in mir? Oder bin ich schon angekommen im Tal der Leidenschaftslosen? Wer sich diese Fragen stellt, dem serviere ich heute einen kleinen Selbsttest. (Kleiner Service: ganz unten als pdf-Download.)
Ich habe ihn auf Basis eines Artikels aus der Harvard Business Review entwickelt. Zwei Management-Trainer haben nämlich untersucht, woran es liegt, dass man einen neuen Job mit Enthusiasmus anfängt, hochmotiviert ist und echt was reißen will – dann aber mit den Jahren die Leidenschaft verliert.

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Entscheiden tut weh

Früher hat jeder einfach selber entschieden. Aber dann schuf der Gott des Managements den Entscheider (und die Entscheiderin*). Die entscheidende Aufgabe des Entscheiders ist, zu entscheiden. Und zwar nachdem er gründlich in sich gegangen und eine gangbare Lösung gefunden hat. Oder aber jemanden konsultiert hat, der Ahnung hat und ihm dabei hilft, die Entscheidung zu treffen. (Was aber voraussetzt, dass das Entscheider-Ego akzeptieren kann, dass es jemanden gibt, der auf irgendeinem Gebiet mehr Ahnung hat als er selbst.)
Oder aber der Entscheider delegiert die Entscheidung. Dann ist alles so wie früher.
Leider ist das graue Theorie. Denn de facto gehört der Entscheider einer vom Aussterben bedrohten Art an. Viel häufiger anzutreffen ist der Nicht-Entscheider – eine Mutation, die sich in den letzten Jahren dank ihrer Zermürbetaktik immer mehr durchgesetzt hat und die ursprüngliche Art zu verdrängen droht.
Vom Nicht-Entscheider existieren sechs Abarten:

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DANKE! (Und wozu das Ganze?)

In den vergangenen Tagen habe ich einiges getan, damit die Welt von der Existenz meines Blogs erfährt. Und hey! Nicht nur, dass es angeklickt und gelesen wurde von viel mehr Leuten, als ich zu hoffen gewagt habe – ich habe auch sehr viele Mails und Kommentare dazu bekommen, die mir zeigen: Ich hab da wohl einen Nerv getroffen. 🙂 Einige Mails waren lustig, andere taten einfach nur gut (positives Feedback – bin ich gar nicht mehr gewohnt, hehe!)

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Auf Sicht

Angela Merkel wird es ja gern vorgeworfen, aber ich habe es auch in Unternehmen erlebt: Der Käptn (oder die Kapitänin) fährt auf Sicht. Bloß keine langfristige Vision entwickeln, bloß auf keine Strategie festlegen. Könnte ja falsch sein. Es fängt schon bei der Zielgruppe an: Niemand will sich festlegen. Wir wollen ALLE. (1. Semester Marketing: ALLE sind keine Zielgruppe.)

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