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DANKE! (Und wozu das Ganze?)

In den vergangenen Tagen habe ich einiges getan, damit die Welt von der Existenz meines Blogs erfährt. Und hey! Nicht nur, dass es angeklickt und gelesen wurde von viel mehr Leuten, als ich zu hoffen gewagt habe – ich habe auch sehr viele Mails und Kommentare dazu bekommen, die mir zeigen: Ich hab da wohl einen Nerv getroffen. 🙂 Einige Mails waren lustig, andere taten einfach nur gut (positives Feedback – bin ich gar nicht mehr gewohnt, hehe!)

und es gab auch einige sehr berührende Äußerungen, die ich hier nicht zitieren möchte. Also, nur mal so jetzt: Man darf auch direkt hier im Blog kommentieren, ne. 😉
Einige von Euch haben Lust, eigene Texte beizusteuern (immer her damit, bin sehr gespannt!) und andere haben mich zu neuen Themen inspiriert. An dieser Stelle ein Riesendankeschön für Eure Zeilen! (Ich habe nämlich ziemlich lange mit meinem Perfektionismus gekämpft, bis ich überhaupt bereit war, dieses Blog öffentlich zu machen. Was natürlich der Sinn eines Blogs ist, weiß ich schon.)
Zum Beispiel schrieb mir G., der zum ersten Mal überhaupt ein Blog gelesen hat, positiv überrascht war und gleich diese Fragen hinterher schob: „Wozu machst Du das? Macht bestimmt viel Arbeit. Beschäftigst Du Dich beruflich mit dieser Thematik?“
Ja, wozu mach ich das eigentlich? Mit einem Blog Geld verdienen – dieses Zeitfenster 🙂 hat sich wohl schon längst geschlossen. Ist aber auch nicht so wild. Es gibt so viele Gründe, warum ich hier schreibe. Ich muss die mal für mich selbst sortieren, während ich schreibe. (Das ist wohl schon der 1. Grund: sortieren, verarbeiten.)
2. möchte ich wieder mehr Spaß am Schreiben entwickeln. (Und hey, es funktioniert!) Ich habe zwar immer gern geschrieben, aber eben in den letzten Jahren fast nur Auftragsarbeiten – selten aus eigenem Antrieb. Ich war noch nie eine Tagebuchschreiberin und mein erster Blog ist vor umfzig Jahren daran gescheitert, dass es einfach zu viel zu erzählen gab. Death by Themenvielfalt, sozusagen. Und da komme ich auch schon zu
Punkt 3: Ich möchte relevant sein. Klar kann ich auch von meinem letzten Besuch bei Kaiser’s erzählen, wo eine junge Frau mit dem Namensschild „Maximilian“ saß und ich mich den halben Tag fragte, ob sie/er nun Transgender ist oder nur versehentlich das falsche Namensschild erwischt hatte. (Beim nächsten Mal trug er/sie das Schild „Hermann“. Vielleicht ein Kunstprojekt oder so.)
Oder mich über Easyjet auslassen, die einen immer zwingen, die Handtasche ins Handgepäck zu quetschen (nur 1 Handgepäck, bitte!), um sie dann nach der Gepäckkontrolle wieder herauszuzerren. Ein bisschen so, wie wir im Osten die West-Plastetüten von außen nach innen drehen mussten, damit man das Logo nicht sehen konnte: Jeder wusste, dass es schwachsinnig war, aber alle haben mitgemacht.
Sowas ist auch alles so lala ganz witzig, aber bei Büronymus geht es um Menschen, es geht um unser aller Lebenszeit, darum, was wir der Welt hinterlassen (<- hier verbirgt sich ein Gag). Es geht um unsere Gesellschaft, wo immer mehr Menschen durch Arbeit psychisch krank werden (oder auch durch keine Arbeit). Und wenn ich es
4. schaffe, dass auch nur eine Handvoll Menschen (OK, es dürfen gern ein paar mehr sein 😉 ) sich in ihrer Situation verstanden fühlen, vielleicht auch selbst ihre Geschichte teilen oder für sich einen Impuls mitnehmen, etwas zu verändern – dann habe ich schon viel geschafft. Mit den satirischen Beiträgen hoffe ich außerdem, den einen oder anderen zum Lachen über die Absurditäten des Arbeitsalltags zu bringen. Wir brauchen viel mehr Spiel und Spaß in unserem Berufsleben. (Und das mache ich dann übrigens beruflich…) Ich glaube ja nicht wirklich, dass ich
5. die Welt verbessern kann… Aber hey, think big. 😉
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