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Kategorie: Nur so

Heute wieder nix geschafft

Diesen Satz sag ich mir fast jeden Abend. Das ist negative self-talk, der einen gar nicht weiterbringt. Und doch ist der Gedanke hartnäckig. Meine Tage sind eigentlich recht ausgefüllt, wenn ich nicht gerade krank bin und den ganzen Tag auf dem Sofa hängen muss. Wenn man selbstständig ist und zu Hause arbeitet, verschmelzen berufliche Projekte und Haushaltsarbeiten und die Pflege Angehöriger und Hobbys. Ich finde das gut – das Leben fühlt sich ganzheitlicher an.

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Alles stabilo

Ich dachte, ich sei unverwundbar. „Es gibt 5.000 Euro Zuschuss für Selbstständige, hol dir das doch mal“, mahnte meine Mutter. „Bevor’s alle ist.“ Und ich so: „Nee, das ist doch für die, denen gerade alle Aufträge wegbrechen. Bei mir läuft’s ja.“ Einen Tag später halbierte der erste große Kunde das Budget. Für einen Moment fühlte es sich an, als ziehe man mir den Boden unter den Füßen weg. Panik. Ich hatte gedacht, dieser Kunde wär systemrelevant. Naja, hab ich wohl nicht zu Ende gedacht. Bitte immer alles zu Ende denken, Frau Krüger! Aber OK, das Budget ist noch halbvoll. Noch. Ich googlete sofort den Zuschuss. Frau Krüger sorgt vor. Ich war dann Nummer 476.342 oder so in der Warteschlange. „Es sind noch 247.773 vor Ihnen.“

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Welcome to Corona Virus Inc.

„So, wie geht’s denn voran bei Euch?“, Olga Koronowa, CEO der Corona Virus Inc., blickt in die Runde ihres Managementteams. Endlich hatte die Crème de la Crème der Virusbranche mal Zeit, sich im Headquarter auszutauschen. „Sales! Erzählen Sie doch mal.“ Vertriebsleiter Janusz Koronowsky kann seine Freude kaum verhehlen: „Unser neues Produkt wird uns buchstäblich aus den Händen gerissen. In Europa gehen die Zahlen gerade durch die Decke, einfach nur wow. Unsere Pilotprojekte in China und Italien liefen großartig, die anderen Länder sind noch emerging markets. In Südkorea haben wir bisschen Absatzprobleme, die steuern mit Massentests dagegen. Aber ich denke, die USA werden die nächste große Erfolgsstory für uns.“

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Bitte nicht die Daumen drücken

Als freie Autorin bewirbt man sich ja nicht. Man wird gefunden – oder, in meinem Fall selten genug, schickt man selbst mal was irgendwohin: „Hey, ich hätte Bock, für Euch zu schreiben. Wie sieht’s denn aus?“ Das kostet mich schon Überwindung, aber vor kurzem hab ich’s getan. Natürlich musste ich das aufregende Ereignis gleich mit meiner Twitter-Gemeinde teilen. Oft schreiben Leute bei Twitter dann dazu: „Drückt mir bitte alle die Daumen.“ Hab ich aber nicht.

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Endlich fertig

Habemus Rosengitter! Es hat mehrere Wochen gebraucht, aber jetzt ist es fertig. Ich habe es zusammengeschraubt, die Pfosten eingegraben und der große Rosenbusch steht wieder wie ne Eins. Das klingt vielleicht nicht nach einer sonderlich großartigen Leistung, aber ich bin echt stolz darauf. Die Nachbarin hatte Zaunteile übrig, eins davon ein Gitter. Dazu ein paar Pfosten. Und da der große Rosenbusch immer mehr auseinanderfiel, dachte ich mir: Links und rechts nen Pfosten dran und fertig ist ein prima Rosengitter! Gesagt, getan.

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Stell dir vor, es ist Streik und keiner merkt’s

Eben erfuhr ich aus der Zeitung, dass es einen Warnstreik von 800 Banker*innen in Berlin gab. „Jede zweite Sparkassen-Filiale sei deshalb geschlossen geblieben“, heißt es im Artikel. Nun, ich habe es nicht gemerkt. Meine Sparkassenfiliale um die Ecke (und mit „um die Ecke“ meine ich…

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Büronymus is back!

Puh, geschafft! Büronymus ist wieder online – ich hoffe, es gefällt Euch. Ist ein bisschen moderner, die Bilder kommen mehr zur Geltung und, was mir wirklich wichtig war: Die Texte sind besser lesbar. Ansonsten hab ich vieles auch so gelassen, wie es war. Ich selber…

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