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Kategorie: Kommunikation

„Auf der Arbeit darf man nicht spielen“

Ein Interview mit Sarah Bansemer, Theaterpädagogin und Status-Trainerin, über Business, Theater und Businesstheater
sarah-bansemer
Büronymus: Sarah, bevor du Theaterpädagogin wurdest, hattest du ursprünglich kaufmännische Assistenz gelernt. Du hast dann als selbstständige Assistentin in verschiedenen Büros gearbeitet. Wie war das?
Sarah Bansemer: Ich hab schnell gemerkt, dass mir das total auf den Zeiger geht.

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Fresse, Supermarkt!

Aldi hat ja jahrzehntelang keine klassische Werbung gemacht. Leider hat sich der Discounter von dieser wohltuenden Praxis verabschiedet und nervt jetzt mit fast exakt den gleichen TV-Werbespots wie Lidl, Edeka und Rewe. Ja, guckt Euch die mal alle hintereinander an. Wenn Ihr es aushaltet. (Büronymus-Challenge!)…

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Zuhören statt draufhauen

Das erste Mal traf es mich wie ein Blitz. Da geht man mit einer Idee in ein Meeting – und sie wird abgeschmettert, bevor sie überhaupt richtig ausformuliert ist. Ich kannte das gar nicht.
Da, wo ich herkam (da sieht man mal wieder, wie naiv ich war 😉 ) – also beim Fernsehen – lief es so, dass man tatsächlich darüber sprach. Natürlich, es gibt auch Ideen, die wirklich für die Tonne sind. Wo man vielleicht sogar selbst sagst: “Ach nee, vergesst es. War ne blöde Idee.” Oder das Gegenüber nimmt die Idee inhaltlich auseinander. Hey, kein Problem.

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Wenn der Roboter zum Vorstellungsgespräch bittet

Also, ich hab ja schon einige Geschichten über Bewerbungsverfahren gehört und darüber ausführlich abgelästert.
Aber man kann mich immer noch überraschen. Ein Bekannter berichtete mir, dass er sich in der wild wuchernden Berliner Startup-Szene, wo mit den Millionen nur so um sich geworfen und jeden Tag die Welt revolutionized wird, auf einen Job beworben hat. So weit, so gut.

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Gefühllos durch den Arbeitstag

Trotz einer blöden Restgrippe hatte ich mich am Wochenende zum Wevent in Berlin geschleppt, einer Veranstaltung des intrinsify-Netzwerks. Das sind lauter sympathische, schlaue Menschen, denen aufgefallen ist, dass die Arbeitswelt nicht so bleiben kann, wie sie ist. Geht mir ja genauso, weshalb ich mich dort auch ziemlich zu Hause fühle. Wie ich ja hier schon mal angedeutet hatte, sind viele Leute dort in ihrem Denken sogar viel weiter oder radikaler als ich. Ich merke einfach, wie “das System”, also die HORG, mich geprägt hat. Das bleibt nicht aus nach so vielen Jahren. (Oder, wie es ein Teilnehmer ausdrückte: “Dann wird man zynisch wie Lydia.” Das weise ich übrigens weit von mir. Ich bin nicht zynisch – nur pessimistisch. Aber das mit Leidenschaft. 🙂 )

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